Energiekongress als Plattform für bergische Unternehmen

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Am 22. Juni 2012 findet der zweite „hundertprozentig. ERNEUERBAR“ Kongress an der Bergischen Universität Wuppertal statt. Mit einer Ausstellungsmesse im Kongresszelt auf dem Campus Freudenberg wird den Besuchern in diesem Jahr erneut ein Forum geboten, um sich aktiv mit Kongressteilnehmern und anderen Ausstellern auszutauschen.

Reinshagen & Schröder aus Remscheid täglich für die Energiewende im Einsatz

Wie auch im vergangenen Jahr ist das Traditionsunternehmen Reinshagen & Schröder aus Remscheid bei dem Energiekongress dabei. Seit fast 50 Jahren ist die Firma im Heizungs- und Sanitärhandwerk in NRW für Fachhandwerker aktiv und berät Kunden seit rund fünf Jahren in einem eigenen Energiezentrum in Remscheid sehr engagiert rund um das Thema Erneuerbaren Energien. Das Kongressteam „hundertprozentig.ERNEUERBAR“ hat Michael Schmidt, Energieberater und Bereichsleiter für Erneuerbare Energien bei Reinshagen & Schröder zum Interview getroffen.

Lieber Herr Schmidt, Ihr Unternehmen hat eine lange Tradition hier im Bergischen Land. Vor fünf Jahren haben Sie sich entschlossen, auch den Bereich der Erneuerbaren Energie mit in Ihr Spektrum aufzunehmen. Was hat Sie zu dieser Entscheidung bewogen?

Michael Schmidt: Die Themen Klimawandel und CO2, Unabhängigkeit von Energie-Importen, steigende Energiepreise und zu wissen, dass dem Gebäudesektor in Deutschland bei der Lösung dieser Probleme eine Schlüsselrolle zukommt, veranlasste uns damals die Erneuerbaren bei unseren Aktivitäten in den Focus zu stellen.

Welche Dienstleistungen bieten Sie Ihren Kunden im Bereich der Erneuerbaren Energien an?

Michael Schmidt: Wir unterstützen unsere Partner im Fachhandwerk (Installateure und Heizungsbauer) bei der Beratung Ihrer Kunden. Da wir uns im Energiezentrum in Remscheid ausschließlich mit den Themen Solarthermie, Wärmepumpen, Pellets, BHKWs, Energieeffizienz usw. beschäftigen, können wir zu den immer vielfältigeren Möglichkeiten eine zielgerichtete Beratung anbieten. Neben der technischen und planerischen Beratung legen wir auch viel Wert darauf, bei den Förderungsmöglichkeiten der KfW und BAFA unseren Partnern eine Hilfestellung zu geben. Hier gibt es Möglichkeiten, die Erneuerbaren für den Kunden noch attraktiver zu machen.

Würden Sie auch anderen Unternehmen empfehlen, vermehrt auf die Erneuerbaren Energien zu setzen?

Michael Schmidt: Wenn man sich Gedanken über den Energieverbrauch weltweit macht und wie sich dieser mit all den Problemen und Abhängigkeiten entwickeln wird, kann man nur jedem, der im Bereich Energie aktiv ist, die Erneuerbaren empfehlen. Oder anders ausgedrückt: Derjenige der bei einer neuen Heizung nicht zumindest auf einen Teil Erneuerbare setzt, hat sich für die nächsten 20 Jahre für einen Energieträger entschlossen, der sehr wahrscheinlich in die Sackgasse führen wird.

Zusammenfassend können wir wohl festhalten, dass Sie mit Ihrem Unternehmen sozusagen täglich zur Unterstützung der Energiewende im Bergischen Land beitragen. Wir freuen uns auf den gemeinsamen Kongress mit Ihnen und danken für das Gespräch.

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