Kongress-Akteure stellen Programm vor

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Bergisches Land. Sechs Akteure des Bergischen Landes bereiten einen Kongress vor, dessen Titel zugleich das Ziel der Kongress-Akteure benennt: hundertprozentig.ERNEUERBAR.

Die Bergische Entwicklungsagentur, die Bergische Universität Wuppertal, die EnergieAgentur.NRW, die Kreishandwerkerschaft Wuppertal, das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie und der Wupperverband laden auf den Campus Freudenberg der Bergischen Universität Wuppertal ein.

Heute stellten die Akteure das Kongress-Programm vor. Zugleich untermauerten Sie den Klimaschutz mit einer
symbolischen Aktion: Im Brückenpark Müngsten pflanzten sie sechs Rotbuchen. Die Energiewende sei nun auch im Bergischen Land angekommen, betonte Gastgeber Professor Dr. Hans J. Lietzmann. Die Bergische Region sei voller guter Beispiele eines anderen Umgangs mit Energie. Darauf könne die Bergische Region aufbauen, so der Politikwissenschaftler der Bergischen Universität Wuppertal. Langfristig seien die Erneuerbaren Energien und die Energieeffizienz in der Region noch stärker zu fördern.

Mehr Solarzellen sollen auf den Bergischen Häusern stehen. Wasser aus allen Talsperren könnte Wasserkraftanlagen antreiben. Holz aus den Wäldern des Bergischen Landes ließe sich in Heizungsanlagen verbrennen. Biomasse könnte in Faulgasanlagen faulen. Das Faulgas ließe sich für Stromerzeugung verbrennen und mehr Windräder könnten auf den vielen Hügeln des Bergischen Landes stehen. All diese Potentiale werde der Kongress diskutieren und eine Aufbruchstimmung
vermitteln.

Dafür sorge schon das vielseitige Programm: Neben zahlreichen Vorträgen im Plenum vertiefen sechs Foren die Inhalte
rund um Erneuerbare Energien und Energieeffizienz. Dr. Lietzmann verwies hierbei auf den zwölfseitigen Flyer und die Webseite mit Möglichkeiten zur Online-Anmeldung.

Politische Dimension der Energiewende

Dabei sei der Kongress keineswegs den Ingenieuren, Wissenschaftlern und Handwerkern vorbehalten. Schließlich werde die Energiewende nicht von diesen allein herbeigeführt. Vielmehr sei auch der politische Wille für eine Energiewende unverzichtbar. Der Politikwissenschaftler Professor Dr. Hans J. Lietzmann hob hervor: „Wie wir ja in den vergangenen Monaten vielfach erlebt haben, liegt Bergisches Land, 18. Mai 2011 es durchaus nicht allein in der Hand der technischen Experten und der ökonomischen Akteure, eine ertragreiche und zustimmungsfähige Energiepolitik in den Regionen und Kommunen durchzusetzen. Hierzu ist immer auch die Bereitschaft und die Unterstützung der betroffenen Bürgerschaften und der politischen Institutionen erforderlich.“

Der Kongress werde neben den technischen auch die politik- und sozialwissenschaftlichen Experten und die Forschungsstelle für Bürgerbeteiligung einbeziehen. Die Erfahrungen und das Wissen über bürgerschaftliche Beteiligungen bei Verkehrs-, Energie- und Versorgungsplanungen seien eine weitere wichtige Grundlage für eine Energiewende, die in der Gesellschaft und den Bürgern verankert sei. Bäume für den Klimaschutz Nach der Vorstellung des Kongress-Programms pflanzten die Akteure sechs Rotbuchen im Brückenpark Müngsten. Zum einen sind diese Rotbuchen
typisch für das Bergische Land. Zum anderen war und ist Holz in der Region eine wichtige Erneuerbare Energie. Zugleich binden die Bäume beim Wachstum Kohlendioxid.

Den Brückenpark Müngsten habe man bewusst gewählt: Dort liegen die Metrolpolen des Bergischen Landes — Remscheid, Solingen, Wuppertal — beieinander. Schließlich versuche der Kongress, die Energiewende für die gesamte Bergische Region zu diskutieren. Weitere Informationen finden Sie unter www.hundertprozentig-erneuerbar.de

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